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Projekt Dommartin


Gas-Suche in Dommartin

Die Bohrung in Dommartin dient allein der Erkundung des Untergrunds. Die SEAG und ihre Partner wollen abklären, ob ein ein konventionelles Gasvorkommen vorhanden ist. Zur Erforschung genügt ein sogenanntes «slim hole», also ein Bohrloch mit einem kleinen Durchmesser. Über ein solches «slim hole» kann nie Gas gefördert werden.

 

Das Konsortium SEAG / eCorp Switzerland dürfte die Bohrungen im Gros de Vaud voraussichtlich in Dommartin starten. Wann das sein könnte, ist noch offen.

Situationsplan

Dommartin ist ein Ortsteil der politischen Gemeinde Montilliez im Kanton Waadt. Der Ort liegt 20 Kilometer nordöstlich von Lausanne.

Geologie

Die geologischen Untersuchungen zeigen, dass die Struktur für eine mögliche konventionelle Lagerstätte vorhanden sein sollte.

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Seismik

Der Untergrund von Dommartin wurde mit Seismik ausgehorcht. Dabei wurden Schallwellen in den Boden «geschickt». Die verschiedenen Schichten in der Tiefe reflektieren diese Wellen. Geophone an der Oberfläche zeichnen die reflektierten Wellen auf. Mit dieser Methode lassen sich geologische Formationen und deren Tiefe erkennen.

 

Die in der Abbildung unterste rote Linie markiert eine dichte, tonige Schicht (Lias). Unter der Aufwölbung könnte Gas wie in einem Hut gefangen sein. Diese Aufwölbung soll erforscht werden.

Wo steht das Projekt?

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1. Vorarbeiten: Vorhandene Daten wurden ausgewertet und ein bestimmtes Gebiet für eine Erkundung definiert.

 

2. Seismik: Um weitere Daten zu erheben, wurde der Untergrund in der Region zwischen November 2012 und Januar 2013 seismisch «durchleuchtet». Bei einer sogenannten Seismik-Kampagne senden Lastwagenvibratoren Schallwellen in die Tiefe. Diese werden durch verschiedene Gesteinsschichten unterschiedlich reflektiert und vermitteln so ein genaueres Bild des Untergrunds. Seismische Untersuchungen erfolgen stets im Einverständnis der Landeigentümer, der Gemeinden und des Kantons.

 

3. Umwelt: Die Auswirkungen einer möglichen Bohrung auf die Umwelt werden detailliert untersucht. Die Untersuchungen werden in einem Umweltbericht festgehalten. Derzeit wird am Bericht gearbeitet.

 

4. Bohrbewilligung | Baugesuch: Bohrungen tiefer als 200 Meter muss der Kanton Waadt bewilligen. Dem Gesuch ist ein Umweltbericht beizulegen (siehe 3). Für die Einrichtung von Bohrplatz und Bohrturm wird in Montilliez ein Baugesuch eingereicht.

5. Einsprachefrist: Bohrbewilligung und Baugesuch liegen öffentlich auf.

 

6. Entscheid: Der Kanton Waadt und die Gemeinde Montilliez entscheiden, ob die Bewilligung erteilt respektive das Baugesuch gutgeheissen wird.

 

7. Bohrplatz: Der Bohrplatz wird eingerichtet.

 

8. Bohrung: Die Bohrung startet. Montilliez und der Kanton Waadt werden regelmässig über den Arbeitsverlauf orientiert.

 

9. Misserfolg: Die Bohrung würde versiegelt, die grüne Wiese wiederhergestellt.

 

10. Erfolg: Zusammen mit dem Kanton Waadt würde in einem umfassenden Prozedere erarbeitet, ob überhaupt und wie die Lagerstätte genutzt werden könnte.

Der Bohrplatz

Der Bohrplatz liegt etwa 400 Meter nordwestlich des Dorfzentrums von Dommartin.

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Bohrplatz ohne Bohrturm und Geräte. Blick nach Süden.

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Blick nach Nordwesten.

Mensch und Umwelt

Derzeit wird ein Umweltbericht erarbeitet. Er behandelt unter anderem die Themen Gewässerschutz, Lärmschutz, Luftreinhaltung, Bodenschutz sowie Fauna und Flora. Sobald er vorliegt, finden Sie die Inhalte hier.

News

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