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SEAG Vision


Einheimisches Gas

Wir sitzen auf Gas und nutzen es nicht!

 

Die Schweiz verbrennt immer mehr Gas. Zwischen 2000 und 2013 stieg der Verbrauch um rund einen Drittel. Der Anteil am Gesamtenergieverbrauch erhöhte sich von 11.1 auf 13.5 Prozent. Das heisst: Für die Schweiz wird Gas immer wichtiger.

 

Und das bleibt auch in Zukunft so. Die Energiestrategie 2050 des Bundesrats setzt auf erneuerbare Energien – und auf Gas. Um allein den Strombedarf unseres Landes bis 2050 zu decken, hält der Bundesrat mehrere Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke (GuD) für nötig. Die Schweiz braucht Gas, so die Regierung, bis die erneuerbaren Energien bereit sind.

 

So weit, so gut. Nur: Bereits heute importiert die Schweiz das gesamte Gas aus dem Ausland. Die Abhängigkeit wird weiter wachsen. Das ist heikel. Auch Russland gehört direkt und indirekt zu den Lieferanten.

 

Diese Abhängigkeit muss nicht sein. Geologen schätzen das förderbare Gasvorkommen im Schweizer Boden auf bis zu 450 Milliarden Kubikmeter. Damit liesse sich die Schweiz rund 100 Jahre lang mit einheimischem Gas versorgen.

 

Die SEAG hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Gas zu suchen und wenn möglich zu nutzen.

In Kürze:

Selbstversorgung statt Auslandabhängigkeit.

Importkosten von rund 1.6 Milliarden Franken fallen weg. Geld bleibt in der Schweiz.

Gas ersetzt Öl = ¼ weniger CO2 = Mehr Klimaschutz

Einheimisches Gas ergänzt erneuerbare Energien

Quellen

Bundesamt für Energie: Schweizerische Gesamtenergiestatistik 2010 / 2013

 

Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050

 

Prognos AG: Die Energieperspektiven für die Schweiz bis 2050, 12.09.2012