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Umwelt Trinkwasser


Höchste Sicherheitsstandards

Die Angst, Gasbohrungen könnten Trinkwasser verunreinigen, ist verständlich – aber unbegründet. Denn jede Bohrung ist mehrfach gesichert. Die Erfahrung belegt:

  • Bis heute 200 Tiefbohrungen in der Schweiz.
  • 35 davon zur Öl- und Gasexploration.
  • Höchste Schutzstandards im Gewässerschutzgesetz.
  • Wirksame Kontrollen.
  • Jede Bohrung braucht heute eine Umweltverträglichkeitsprüfung.
  • Erkennt die Behörde irgendwelches Risiko, wird die Bohrung nicht bewilligt.
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Grundwasserschutz an der Oberfläche

An der Oberfläche wird der gesamte Bohrplatz versiegelt. Aufkantungen und Rinnen verhindern ein Versickern von Flüssigkeiten im Boden.

Bild: ExxonMobil Deutschland

Grundwasserschutz beim Bohren

Jede Bohrung ist mehrfach mit Metallrohren und Spezialzement gesichert, wenn sie das Grundwasser führende Gestein durchbohrt. Zudem verunmöglichen verschiedene, zum Teil mehrere 100 Meter dicke Gesteinsformationen, dass aus der Tiefe Gas ins Grundwasser aufsteigt.

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  1. Erstes Sicherheitsrohr
  2. Zweites Sicherheitsrohr
  3. Spezialzement
  4. Drittes Sicherheitsrohr
  5. Spezialzement
Bild: SEAG
  1. Ein erstes Sicherheitsrohr wird metertief in das Grundwasser führende Gestein gerammt.
  2. Ein zweites Sicherheitsrohr durchquert weiteres wasserhaltiges Gestein.
  3. Der Hohlraum zwischen dem ersten und zweiten Sicherheitsrohr wird zementiert.
  4. Ein drittes Sicherheitsrohr stabilisiert in der Tiefe das Bohrloch.
  5. Der Hohlraum zwischen dem zweiten und dritten Sicherheitsrohr wird zementiert.

Das heisst: Das Grundwasser ist fünffach geschützt. Zudem sind bei der Ausrüstung und der Durchführung hohe  Sicherheitsreserven einzuhalten.

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Modell einer Verrohrung

Bild: ExxonMobil Deutschland

Negativ-Beispiele aus dem Ausland

Berichte über verunreinigtes Grundwasser durch Gasbohrungen gehen in der Regel auf Pfusch beim Zementieren, auf lasche Vorschriften oder auf eine schludrige Behandlung der Bohrflüssigkeit an der Oberfläche zurück. In der Schweiz garantieren rigorose rechtliche Auflagen und Kontrollen den Grundwasserschutz.